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	<title>Stefan Essl - IT Consulting</title>
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	<description>IT-Beratung und -Dienstleistung</description>
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		<title>Grid Computing vs. Cloud Computing</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 23:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da der Begriff des Cloud Computing noch recht neu ist, wird es vermutlich noch eine Weile dauern bis Erfahrungen in der Anwendung es ermöglichen eine klare Einordnung zu schaffen. Zu einigen Bereichen wie Grid Computing, Outsourcing oder Virtualisierung ist jedoch schon eine recht gute Abgrenzung möglich, die dieser Artikel erläutert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie so oft wenn in der IT neue Begriffe auftauchen, sorgt zur Zeit auch das inzwischen nahezu allgegenwärtige &#8220;Cloud Computing&#8221; für Verwirrung. &#8220;Was ist das denn anderes als Grid Computing?&#8221;, &#8220;Das ist doch nur das neue Outsourcing!&#8221;, &#8220;Wir haben auch Virtualisierung im Unternehmen!&#8221; sind gängige Aussagen, die zur Zeit die Runde machen. Die Frage ist also, was ist denn nun Cloud Computing und wie grenzt es sich gegenüber verwandten Feldern ab?<span id="more-137"></span></p>
<p>Unter Cloud Computing versteht man einen Ansatz zur Bereitstellung von IT-Dienstleistungen jeglicher Art, der primär die Komplexität des dahinterstehenden umfangreichen Rechnernetzes in verschiedensten Rechenzentren und an verschiedensten Standorten rund um die Welt vor dem Nutzer dieser Rechenleistung verstecken soll. Die Hauptparadigmen sind Standardisierung, Virtualisierung und Automatisierung, die Prämissen sind bedeutend höhere Flexibilität, einfache Nutzung, &#8220;Selbstbedienung&#8221;, die Illusion unendlicher Rechenleistung sowie ein Kostenvorteil durch die Nutzung von Skaleneffekten.</p>
<p>Die Abgrenzung gegenüber dem <strong>Grid Computing</strong> ergibt sich damit aus der Standardisierung, der einfachen Nutzung, der höheren Flexibilität sowie der zentralen Steuerung. Während ein Grid aus massiv heterogenen Elementen bei verschiedensten Anbietern bzw. Teilnehmern besteht, existiert im Cloud Computing ein Anbieter, der seine Leistungen über hoch standardisierte Schnittstellen nach außen bereitstellt. Daraus resultiert auch die einfachere Nutzung, die es im Falle einer Cloud erlaubt mit diesen standardisierten Zugriffsmöglichkeiten zu arbeiten während im Falle eines Grids meist speziell auf das explizite Grid zugeschnittene Software entwickelt werden muss. Zu guter letzt besteht ein großer Vorteil der Cloud darin, dass Rechenleistung im Bereich von Stunden oder gar Minuten zugekauft oder abgestoßen werden kann. Im Gegensatz dazu erfordert ein Grid meist eine langjährige Teilnahme mit entsprechender Bindung an dieses eine Grid.</p>
<p>Selbstverständlich ist das Cloud Computing gewissermaßen auch eine Form des <strong>Outsourcing</strong>, schließlich wird dabei die Verantwortung für eine Leistungserbringung an einen externen Anbieter vergeben. Der Unterschied zu einem reinen Outsourcing des Rechenzentrums liegt jedoch wieder in der deutlich höheren Flexibilität. Nehmen wir den Fall eines Internet-Shops an, der Produkte online vertreibt. Zu Weihnachten und Ostern wird dieser eine deutlich höhere Auslastung seiner Infrastruktur spüren als sonst. Da der Verlust von Kunden für diesen Händler teurer ist als zusätzliche IT-Infrastruktur, wird er sein, nehmen wir es als an einen externen Outsourcing-Partner ausgelagert an, Rechenzentrum auf diese Lastspitzen dimensioniert wissen wollen. Der Outsourcing-Partner wird ihn dafür selbstverständlich zur Kasse bitten, auch wenn zu normalen Zeiten die Infrastruktur mit einer Auslastung von 15%-20% gelangweilt herumsteht. Durch die schnelle und voll automatisierte Provisionierung von Rechenleistung in der Cloud, könnte dieser Shop bei der Nutzung einer Cloud während des gesamten Jahres lediglich die normalerweise benötigten 15%-20% Rechenleistung einkaufen und diese dann im Bedarfsfall rund um entsprechende Feiertage auf die nötigen 100% aufstocken, danach jedoch genauso einfach, schnell und flexibel wieder abbauen. Selbst wenn sich der Cloud-Provider diese Flexibilität mit höheren Kosten pro Einheit Rechnerleistung bezahlen lässt, ist durch die große Auslastungsschwankung mit einem deutlichen Kostenvorteil zu rechnen.</p>
<p>Dass eine Cloud massiv auf <strong>Virtualisierung</strong> aufsetzt, wurde bereits in der Begriffserklärung erwähnt. Trotzdem ist Virtualisierung von Rechnerleistung alleine noch lange keine Cloud. Das Unterscheidungsmerkmal liegt hier im Automatisierungs- und Standardisierungsgrad. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus weiß ich, dass in den meisten Unternehmen der Prozess vom ersten Antrag bis zur Bereitstellung der virtuellen Maschine für den beantragenden Mitarbeiter Tage bis Wochen dauern kann und dabei oftmals die virtuellen Maschinen gar von Hand angelegt werden. Verglichen mit Cloud-Providern, bei denen die Bereitstellung einer neuen virtuellen Maschine meist wenige Klicks und eine Wartezeit im Minutenbereich entfernt liegt, ist ein massiver Unterschied festzustellen. Da ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass einmal erhaltene virtuelle Maschinen im seltensten Falle zurückgegeben werden, selbst wenn man sie eigentlich nicht mehr benötigt. Damit liegt eigentlich anderweitig nutzbare Rechenleistung brach. Wenn ein Mitarbeiter jedoch weiß, dass er seine virtuelle Maschine beim nächsten Bedarf tatsächlich wieder unkompliziert und innerhalb weniger Minuten erhält, er im Gegenzug jedoch für jede genutzte Minute, Stunde, Woche einen gewissen Verrechnungsbetrag bezahlt, wird er sehr viel eher bereit sein, seine reservierte Rechenleistung dem tatsächlichen Bedarf anzupassen. Eine bedeutende Effizienzsteigerung in der Auslastung der IT-Infrastruktur ist die Folge.</p>
<p>Da der Begriff des Cloud Computing noch recht neu ist, wird es vermutlich noch eine Weile dauern bis Erfahrungen in der Anwendung es ermöglichen eine klare Einordnung zu schaffen. Zu einigen Bereichen ist jedoch schon eine recht gute Abgrenzung möglich, die dieser Artikel erläutert hat.<br />
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		<title>Was hat Soziologie eigentlich mit Wirtschaftsinformatik zu tun?</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 16:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In vielen Definitionen der Wirtschaftsinformatik, nicht zuletzt auch bei Wikipedia, wird die Soziologie als beeinflussend für die Wirtschaftsinformatik genannt. Ich selbst habe im Masterstudium als betriebswirtschaftliche Vertiefungsrichtung &#8220;Management- und Kultursoziologie&#8221; gewählt. Seitdem musste ich mich schon mehrfach der Frage stellen, die den Titel dieses Artikels bildet: Was hat Soziologie eigentlich mit Wirtschaftsinformatik zu tun? Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen Definitionen der Wirtschaftsinformatik, nicht zuletzt auch bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftsinformatik" target="_blank">Wikipedia</a>, wird die Soziologie als beeinflussend für die Wirtschaftsinformatik genannt. Ich selbst habe im Masterstudium als betriebswirtschaftliche Vertiefungsrichtung &#8220;Management- und Kultursoziologie&#8221; gewählt. Seitdem musste ich mich schon mehrfach der Frage stellen, die den Titel dieses Artikels bildet: Was hat Soziologie eigentlich mit Wirtschaftsinformatik zu tun?<span id="more-133"></span></p>
<p>Der offensichtlichste Kontaktpunkt der Wirtschaftsinformatik mit der Soziologie ist sicherlich die Führung von Mitarbeitern. Als Wirtschaftsinformatiker ist man durch die fächerübergreifende Ausbildung und die damit verbundene Fähigkeit einen &#8220;Gesamtblick&#8221; über Projekte zu haben geradezu prädestiniert früher oder später eine Projektführung zu übernehmen. Hier kommt nun die Soziologie ins Spiel. Eine Führungsposition beinhaltet natürlich auch meist das Führen von Mitarbeitern, wozu soziologische Fähigkeiten unabdingbar sind.</p>
<p>Über die Personalführung hinaus geht die Organisationsgestaltung. Da innovative IT-Systeme in manchen Fällen massiv in bestehende Organisationsstrukturen eingreifen und diese oftmals verändern, spielt hier zum Beispiel die Unternehmenskultur eine ganz bedeutende Rolle. Es besteht die Gefahr einer fehlenden Nutzerakzeptanz, weil Grenzen überschritten werden, die nur von Menschen mit soziologischem Denkvermögen erkannt werden.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt, der sich nicht sofort erschließt, in meinen Augen aber umso wichtiger ist, ist tatsächlich eine Kulturfrage. Eine Erkenntnis in der Wirtschaftsinformatik ist beispielsweise, dass die wenigsten Projekte an technischen Problemen scheitern, sondern vielmehr an fachlichen oder gar den Umgebungsbedingungen. Hier kommt die Soziologie an der Stelle ins Spiel, an der Menschen einem Kontakt mit IT-gestützten Systemen ausgesetzt werden. Fragen wie Datenschutz, Kontrolle über das System, Privatsphäre und ähnliches spielen hier eine Rolle. Technisch gesehen ist heutzutage vieles möglich, aber irgendwo ist auch immer ein Mensch in ein solches Gesamtsystem involviert und an dieser Stelle hilft die beste Technik nichts wenn massiv gegen gebräuchliche Normen und Werte verstoßen wird. Einer der größten Innovatoren in den letzten Jahren war und ist sicherlich Google. Trotz allem sieht sich Google gerade massiven Kritiken von <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Leutheusser-Schnarrenberger-droht-Google-900142.html" target="_blank">verschiedensten</a> <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Frankreich-Regierungskommission-empfiehlt-Google-Steuer-898447.html" target="_blank">Regierungen</a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kartellamt-prueft-Ciao-Beschwerde-gegen-Google-908324.html" target="_blank">Kartellämtern</a> und <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschuetzer-wollen-Webanalysediensten-Fesseln-anlegen-871218.html" target="_blank">Datenschutzverbänden</a> ausgesetzt. Warum? Weil Google sich teilweise zu sehr auf das technisch Mögliche konzentriert und das wiederum nicht mit Erwartungen und Vorstellungen der betroffenen und involvierten Personen abstimmt.</p>
<p>Nicht zuletzt spielt die Soziologie dann auch dort eine Rolle wo zur Strategieentwicklung Markttrends und Kulturveränderungen zu erkennen sind um auf solche Veränderungen reagieren und ein Unternehmen entsprechend ausrichten zu könnnen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Die Soziologie spielt in der Wirtschaftsinformatik keine Kernrolle, ist aber ein Aspekt, der durchaus wichtig ist und nicht aus dem Auge verloren werden sollte.<br />
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		<title>Das ungeliebte Stiefkind deutscher Unternehmen: Beschwerdemanagement</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 18:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Professionelles Beschwerdemanagement wird meist vernachlässigt, da es als teuer und unwirksam erscheint. Ein Blick hinter die Kulissen widerlegt diese Argumente.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fehler sind menschlich. Ergo sind von Menschen geschaffene Produkte in manchen Fällen auch fehlerhaft. Die logische Konsequenz: Eine Beschwerde des Kunden, mal heftiger, mal nachsichtiger.</p>
<p>Wie gehen deutsche Unternehmen nun mit diesen Beschwerden um? Am liebsten <strong>gar nicht</strong>.</p>
<p><span id="more-128"></span>Der Kunde wird mit kostenpflichtigen Hotlines konfrontiert, dort dann in Telefonwarteschlangen gefangen gehalten, von einem Mitarbeiter zum anderen verbunden, darf immer wieder seine Leidensgeschichte erzählen, erhält automatisierte Mails mit dem Inhalt &#8220;Man werde sich so schnell wie möglich um sein Problem kümmern. Er möge doch bitte etwas Geduld haben.&#8221;. Und das so lange bis der Kunde keine Lust, keine Zeit oder kein Geld mehr hat und frustriert aufgibt.</p>
<p>Das Ende des Liedes ist ein verärgerter, wenn nicht gar verlorener Kunde, der seinem Ärger über negative Mundpropaganda Luft macht und von den einst bei ihm beliebten Unternehmen und Produkten Abstand nimmt.</p>
<p>Dabei hat, zumindest urteile ich so aus meiner eigenen Erfahrung und dem wie ich meine Mitmenschen erlebe, (fast) jeder Mensch Verständnis für Produktfehler und wäre auch viel eher bereit diese zu verzeihen, wenn denn das zugehörige Unternehmen kulanter wäre.</p>
<p>Es geht sogar noch weiter: Ein wegen einem Produktfehler verärgerter Kunde kann durch kulantes Handeln und eine schnelle Problemlösung sogar so umgedreht werden, dass er nach der Beschwerde zufriedener ist und positiver über jenes Unternehmen berichtet als je zuvor. Das verbreitet sich ebenso über Mundpropaganda wie die schlechten Erfahrungen.</p>
<p>Natürlich muss man berücksichtigen, dass professionelles Beschwerdemanagement aufwendig und teuer ist. Stellt man diese Kosten jedoch in Relation zu den Kosten, die durch verlorene Kunden und negative Mundpropaganda entstehen, so wage ich zu behaupten, dass es sich voll und ganz lohnen würde ein solches<strong> professionelles Beschwerdemanagement </strong>einzurichten.</p>
<p><strong>Ein auf Jahre gebundener und zufriedener Kunde garantiert eben nach wie vor den größten Profit!</strong><br />
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		<title>Gutes System &#8211; Schlechtes System: Low-Cost-Carrier</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 17:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Täglich wird man mit Systemen konfrontiert. Ich will in dieser Reihe von den besten und schlechtesten Erfahrungen berichten. Heute: Low-Cost-Carrier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit gutes System &#8211; schlechtes System habe Ich eine kleine Reihe gestartet, in der Ich von eigenen Erfahrungen mit Systemen verschiedenster Anbieter berichte. Durch meine Profession in diesem Bereich habe Ich wahrscheinlich bei der Abwicklung vieler Geschäfte ein etwas anderes Auge darauf, woher bestimmte Probleme im Service, aber auch sehr lobenswerte Erfahrungen stammen können. Der <a href="http://www.s-essl.de/gutes-system-schlechtes-system-telekommunikationsanbieter" target="_self">erste Artikel</a> der Reihe war einem großen deutschen Telekommunikationsanbieter gewidmet.</p>
<p>Den nächsten Artikel dieser Reihe widme Ich einem bekannten deutschen <strong>Low-Cost-Carrier</strong>.<span id="more-120"></span></p>
<p><strong>Gutes System</strong></p>
<p>Web-Check-In! Meiner Ansicht nach die beste Erfindung seit der menschlichen Fliegerei selbst.</p>
<p>Für den Kunden geht es nicht einfacher:  Bis zu 30 Stunden vor dem Flug online den Namen und die Buchungsnummer eingeben, Sitzplatz im Flugzeug direkt an einer kleinen Grafik auswählen, falls gewünscht Zusatzoptionen buchen, fertig. Am Flughafen gibt man sein Gepäck, sofern man nicht nur mit Handgepäck reist, an einem separaten Schalter ab, vermeidet so meist noch längere Warteschlangen und geht direkt durch die Sicherheitskontrolle ins Flugzeug. Besser geht&#8217;s in meinen Augen wirklich nicht.</p>
<p><strong>Schlechtes System</strong></p>
<p>E-Mail-System zum Web-Check-In!</p>
<p>Wieso bekomme Ich eine Erinnerung für den Web-Check-In, wenn Ich bereits mehrere Stunden vorher online eingecheckt habe?!? Verunsicherung, Unklarheit, Durcheinander auf meiner Seite, zusätzlicher Mailverkehr, zusätzliche Maßnahmen zur Kundenberuhigung auf der Seite des Anbieters&#8230;</p>
<p>Diese Erinnerungs-E-Mail auszulassen falls der Kunde schon eingecheckt hat, wäre einfach, hätte aber einen enormen Nutzen.<br />
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		<title>Das leidige Thema der Steuern</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 14:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Können durch Steuersenkungen die Staatseinnahmen gesteigert werden? Entsprechende Theorien kursieren seit geraumer Zeit, eine Lösung jedoch fehlt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Bundestagswahl und dem damit einhergehenden balidgen Regierungswechsel in Deutschland beginnen die Steuerdiskussionen. Da kursiert eine Forderung nach der anderen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Die zwei Hauptforderungen sind folgende:</p>
<ul>
<li>Steuern nennenswert senken, notfalls auf Pump, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.</li>
<li>Steuern belassen oder minimal senken und erst dann nennenswert senken wenn die anziehende Wirtschaft die fehlenden Einnahmen ausgleicht.</li>
</ul>
<p>Dabei geht jedoch eine dritte, zumindest rein theoretisch bestehende Möglichkeit unter, die die Vorteile beider Forderungen vereint. Steuern zu senken und dabei direkt die fehlenden Einnahmen durch Mehreinnahmen aus Steuern auszugleichen. Klingt paradox? Ist es auch!<span id="more-121"></span></p>
<p>Es ist eines der Themen in der Wirtschaftswissenschaft, das bis heute nichtmal ansatzweise gelöst ist, unter Wissenschaftlern jedoch größte Diskussionen verursacht. Der Zusammenhang zwischen Steuern und Staatseinnahmen.</p>
<p>Dabei geht es um eine Theorie, die seit Jahrhunderten, wenn nicht gar Jahrtausenden, kursiert und in den 1970er Jahren vom Ökonomen Laffer mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laffer-Kurve" target="_blank">Laffer-Kurve</a> zu beschreiben versucht wurde. Sie besagt, dass Staatseinnahmen zwar steigen wenn man den Steuersatz hebt, an einer gewissen Stelle jedoch ein Punkt erreicht wird, ab dem sie wieder fallen, weil sich für einige Menschen wegen der hohen Abgaben entweder die Arbeit nicht mehr lohnt oder ihnen zu wenig Geld übrig bleibt um damit Ausgaben, die ihrerseits die Unternehmen ankurbeln, zu finanzieren. Wo jedoch dieser Punkt ist, ab dem es wieder abwärts geht, das ist Gegenstand heißer Diskussionen. Zwischen einem Steuersatz von 15% und nahezu 80% wurde hier bereits die gesamte Bandbreite an verfügbaren Werten von bekannten Ökonomen vorgeschlagen, in der Realität ist der Effekt jedoch durch komplexe Steuersysteme und Sozialleistungen dermaßen undurchsichtig und unvorhersehbar, dass eine Diskussion und Entscheidung um Steuersenkungen oder -anhebungen eher an wahrsagerisches Orakeln erinnert denn an konkrete Wissenschaft oder gar Entscheidungsfindung.</p>
<p>Damit müsste man jedoch tatsächlich eine Frage auf den Tisch bringen: Sind die Steuern hier in Deutschland einfach schon zu hoch und haben den Zenit der Laffer-Kurve längst überschritten? Wären dann von Steuersenkungen gar Mehreinnahmen für den Staat zu erwarten?</p>
<p>Was meinen Sie? Teilen Sie sich in den Kommentaren mit! Vielen Dank!<br />
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		<title>Gutes System &#8211; Schlechtes System: Telekommunikationsanbieter</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 13:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[wirtschaftsinformatik]]></category>

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		<description><![CDATA[Täglich wird man mit Systemen konfrontiert. Ich will in dieser Reihe von den besten und schlechtesten Erfahrungen berichten. Heute: Telekommunikationsanbieter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit gutes System &#8211; schlechtes System will Ich eine kleine Reihe starten, in der Ich von eigenen Erfahrungen mit Systemen verschiedenster Anbieter berichte. Durch meine Profession in diesem Bereich habe Ich wahrscheinlich bei der Abwicklung vieler Geschäfte ein etwas anderes Auge darauf, woher bestimmte Probleme im Service, aber auch sehr lobenswerte Erfahrungen stammen können.</p>
<p>Ich beginne diese Serie mit einem der größeren deutschen <strong>Telekommunikationsanbieter</strong>.<span id="more-117"></span></p>
<p><strong>Schlechtes System</strong></p>
<p>Inzwischen kann man bei jedem größeren Telekommunikationsanbieter im Bundle zum normaler Telefon- und Internetanschluss einen Fernsehanschluss, ein Mobiltelefon und vieles mehr bestellen. Grausam wird es nun im Falle eines Umzugs, noch grausamer, wenn die Anschlüsse getrennt werden sollen.</p>
<p>Im konkreten Fall ging es darum den Festnetz- und Internetanschluss in der bestehenden Wohnung zu belassen und an die Nachfolger zu übergeben, das Mobiltelefon jedoch, vor allem auch in Hinblick auf die Nummer, auf den neuen Festnetz- und Internetanschluss umzuziehen. Nicht möglich.</p>
<p>Zum neuen Anschluss einen neuen Mobiltelefonvertrag abschließen und die Telefonnummer mitnehmen? Nicht möglich.</p>
<p>Eine interne Rufnummernmitnahme ist also generell nicht möglich. Man wird vom Unternehmen selbst gezwungen zu einem anderen Anbieter zu wechseln, andernfalls verliert man seine Rufnummer. Dass diese jedoch meist noch wichtiger ist, als am Vertrag den einen oder anderen Euro zu sparen, wurde hier übersehen. Dringender Handlungsbedarf!</p>
<p><strong>Gutes System</strong></p>
<p>Ein Ausfall des Internetanschlusses verdient es eigentlich in erster Linie nicht unter dieser Überschrift zu stehen. Der Behebungsprozess dafür umso mehr.</p>
<p>Am Anfang steht der Anruf bei der Hotline mit Aufnahme des Problems. Veranlasst durch den ersten Hinweis des Mitarbeiters habe Ich also bereitwillig verschiedenste Steckerverbindungen überprüft und das Ergebnis zurückgemeldet. Er prüfte ein paar andere Werte und bat mich nochmal darum verschiedene Steckerverbindungen umzustecken und wieder gegenzuprüfen. Gesagt, getan, versucht Rückmeldung zu geben, Mitarbeiter weg. Da die Festnetzleitung tot war, musste Ich vom Mobiltelefon anrufen, welches seinerseits leider nicht für besonders stabile und qualitativ hochwertige Sprechverbindungen steht. Mir graute schon davor erneut anzurufen, einen anderen Mitarbeiter an der Leitung zu haben und die gesamte Prozedur des Steckerüberprüfens nochmals durchmachen zu müssen. Aber siehe da, nach der Nennung meiner Kundennummer wusste der neue Mitarbeiter direkt über mein Problem und die bereits geprüften Schritte Bescheid und konnte dort weitermachen, wo Ich mit dem alten Mitarbeiter aufgehört hatte.</p>
<p>Das war für mich doch eine sehr positive Überraschung und im Nachhinein wurde mir klar, dass hier wohl einige Euro in ein vernünftiges Customer-Relationship-Management-System gesteckt wurden.<br />
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		<title>Warum Enterprise 2.0 nicht nur eine Sache der Technologie ist [Update]</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 17:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[digital natives]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[organisation]]></category>
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		<category><![CDATA[soziale netzwerke]]></category>
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		<category><![CDATA[web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[werte]]></category>
		<category><![CDATA[wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Enterprise 2.0, also die Nutzung des Web 2.0 im Unternehmen, hängt nicht nur von Technologien, sondern auch sehr stark von Werten und Sichtweisen ab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hört sich so einfach und vielversprechend an: Man installiere im Unternehmen eine handvoll Wikis, füge mehrere Blogs hinzu, gebe dem Intranet den leichten Touch eines sozialen Netzwerkes und schon ist man ein Unternehmen der Generation der &#8220;Digital Natives&#8221;, ein Unternehmen aus dem Ansatz des Enterprise 2.0.</p>
<p>Dabei muss man recht schnell feststellen, dass alles irgendwie nicht so funktioniert wie man sich das vorgestellt und gewünscht hatte. Man hat in die Einrichtung der verschiedenen Technologien investiert, hat unter Umständen Mitarbeiter geschult, Unternehmensnachrichten herausgegeben und doch haben sich keinerlei Strukturen verändert, der Umgang miteinander ist nach wie vor derselbe und überhaupt sind eigentlich keine Verbesserungen sichtbar.</p>
<p>Warum?<span id="more-112"></span></p>
<p>Technologien hatten einen großen Anteil an der Entwicklung des Web 2.0 und sollen nun helfen die Unternehmen der nächsten Generation, die Enterprise 2.0, aufzubauen. Dabei gibt es aber einen großen Haken, der sich nicht durch Technologieeinsatz beheben lässt. Es ist der Haken der Werte und Sichtweisen.</p>
<p>Das Web 2.0 ist groß und deshalb so erfolgreich geworden, weil sich hier ganz neue Wertevorstellungen durchgesetzt haben. Transparenz, Hierarchiefreiheit, Kommunikation im Dialog, Ehrlichkeit, Offenheit, Unabhängigkeit. All diese Werte haben das Web 2.0 zu dem gemacht was es heute ist, dabei habe ich hier noch nichtmal alle genannt.</p>
<p>Mit vielen dieser Werte tun sich etablierte und international tätige Konzerne jedoch mehr als schwer. Welche Führungskraft lässt sich gerne vom neuen Praktikanten sagen was sie besser machen könnte? Welcher Vorstandsvorsitzende legt gerne seine Karten offen und lässt seine Mitarbeiter an seinem Informationsschatz teilhaben? Welches Unternehmen hat ein solches Vertrauen in seine sämtlichen Mitarbeiter, dass es nur noch auf Offenheit, Ehrlichkeit und absolute Kontrollfreiheit setzt?</p>
<p>Man begreift die Diskrepanz, die hier auftritt, sehr schnell und die Frage ist, wie lassen sich dann beide Ansätze miteinander verbinden, wo sie doch so unvereinbar klingen? Beide haben durchaus ihre Daseinsberechtigung und beide bergen ein gewisses Potential, stellen aber beide entgegengesetzte Extreme dar.</p>
<p>Wie so oft liegt hier meiner Meinung nach die Chance in der goldenen Mitte. Es gilt, einen Teil dieser Werte zu adaptieren, sich ihrer Vorteile zu bemächtigen und doch einen organisatorischen Rahmen im Umfeld zu schaffen. Führungskräfte müssen, im Interesse der Firma und um auch eigene Stärke zu beweisen, den Mut haben Praktikanten zu vertrauen, diese in einer Sandkastenumgebung &#8220;einfach mal machen zu lassen&#8221; und sich durchaus auch ab und an sagen zu lassen was diese an der eigenen Arbeitsweise auszusetzen haben. Unter Umständen kommt damit genau dieser frische Wind in die Handlungsstrukturen, der einen immensen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz bedeuten kann. Im Gegenzug dazu müssen Arbeitsanfänger aber auch begreifen, dass global agierende, weitreichende und einflussreiche Großkonzerne gewisse Rahmenregelungen schaffen müssen um im Markt zu bestehen. Der Erfolg eines solchen Unternehmens hängt nunmal von deutlich mehr ab als der Anwendung von Werten durch die das Web 2.0 groß geworden ist.</p>
<p>Wichtig ist also ein Standpunktwechsel. Sich in die andere Rolle hineinzuversetzen und ihre Sichtweise zu verstehen, daraus Erkenntnis zu ziehen und aus allen beteiligten Standpunkten eine optimale Lösung zu entwerfen, das wird die Kunst sein, die Führungskräfte wie Berufsanfänger lernen müssen, sobald die Generation der &#8220;Digital Natives&#8221; in die Unternehmensumwelt einsteigt.</p>
<p><strong>[Update]</strong> Auch wenn etwas übertrieben, verdeutlicht dieses Szenario nur allzu gut die Diskrepanz, auf die dieser Artikel eingeht: <a title="Wenn Unternehmen twittern" href="http://www.trendopfer.de/wahrheit/2009/08/wenn-unternehmen-twittern" target="_blank">Wenn Unternehmen twittern</a> <strong>[/Update]</strong><br />
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		<title>Es tut sich etwas</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 16:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[informatik]]></category>
		<category><![CDATA[studium]]></category>
		<category><![CDATA[stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[uni]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftsinformatik]]></category>

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		<description><![CDATA[Professoren der Abteilung Informatik der Uni Stuttgart reagieren auf schlechte Umfrageergebnisse und fragen ihre Studenten direkt wo Probleme bestehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer der letzten Umfragen unter Studenten in ganz Deutschland hat unter anderem die Uni Stuttgart ein vernichtendes Ergebnis für die meisten ihrer Studiengänge eingefahren. Selbst unter den Studenten bildete sich jedoch binnen kürzester Zeit die Meinung heraus, dass die in der Umfrage vergebenen Noten größtenteils ungerechtfertigt sind und einer Bewertungsgrundlage entbehren. Weiter stellten Professoren der Universität fest, dass diese Umfrage auf sehr kleinen Befragtenzahlen basierte.</p>
<p>Trotz allem lässt es die Abteilung Informatik der Uni Stuttgart nicht bei einem einfachen Statement beruhen, sondern es wurde eine direkt von Professoren initiierte Umfrage entworfen, zu deren Teilnahme alle Studenten, die in irgendeiner Form in Kontakt mit besagter Abteilung stehen, aufgerufen wurden.</p>
<p>Es tut sich also etwas und das muss diesen Herren und Damen in meinen Augen hoch angerechnet werden. Es ist noch nicht allzu lange her, da haben sich so manche Professoren kaum um die Qualität ihrer Lehre geschert, umso positiver wird eine solche Vorgehensweise von den Studenten aufgenommen.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten wie die Ergebnisse aussehen. To be continued&#8230;<br />
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		<title>Ein Name ist ein Name ist ein Name</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 11:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[e-mail]]></category>
		<category><![CDATA[recruiting]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anrede in einer Kontaktnachricht ist der erste Eindruck, der beim Empfänger entsteht. Sie sollte doppelt und dreifach auf Korrektheit geprüft werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Freiberufler habe ich viel und häufig Kontakt mit Recruitern aus unterschiedlichsten Unternehmen. Es ist deren und mein täglich Brot Verbindungen untereinander aufzubauen und Projektangebote und -anfragen auszutauschen.</p>
<p>Ich kann gut nachvollziehen, dass diese Personen sicherlich im zweistelligen, wenn nicht gar dreistelligen Bereich pro Tag Experten mit Angeboten anschreiben. Aber was für einen Eindruck über deren Zuverlässigkeit und Gründlichkeit erweckt es bei mir, wenn in nahezu 50% aller Anfragen, die mich erreichen, mein Name falsch geschrieben oder gar ein ganz anderer Name angesprochen wird?</p>
<p>Bei allem Druck unter dem Recruiter sicherlich Tag für Tag stehen, sollte doch wenigstens die Anrede in einer Kontaktnachricht doppelt und dreifach geprüft werden. Der erste Eindruck zählt bekanntlich und der entsteht durch die Anrede!<br />
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		<title>IT-Hardware-Konsolidierung in klein</title>
		<link>http://www.s-essl.de/it-hardware-konsolidierung-in-klein</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 12:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[debian]]></category>
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		<category><![CDATA[server]]></category>
		<category><![CDATA[virtualisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Konsolidierung von Systemen kann nicht nur im Unternehmen durchgeführt werden, auch im Privaten hat sie ihren Sinn und ihren Nutzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Konsolidierung begegnet mir im Unternehmensalltag immer wieder. Da werden Lieferanten konsolidiert, Systeme konsolidiert, Datenbanken konsolidiert, sogar ganze Strategien können sich einer Konsolidierung nicht entziehen. Aber was hat es mit dieser Konsolidierung eigentlich auf sich, bedeutet der lateinische Urpsrung doch schlicht &#8220;etwas festmachen&#8221;.</p>
<blockquote><p>Im Rahmen der Informationstechnik wird mit <em>konsolidieren</em> oder <em>Konsolidierung</em> auch der Prozess der Vereinheitlichung und Zusammenführung oder Verschmelzung von Systemen, Applikationen, Datenbeständen oder Strategien bezeichnet. Ziel ist in der Regel die Vereinfachung und Flexibilisierung der Infrastruktur, oft durch Reduzierung von physischen System und Ersetzung durch virtuelle Systeme.</p>
<p>Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konsolidierung" target="_blank">Wikipedia</a></p></blockquote>
<p>Das hört sich doch wunderbar an, dachte ich mir, und hatte direkt den Gedanken ob Konsolidierung von Systemen denn dann nicht auch im Privaten funktioniert.</p>
<p>Ein durchschnittlicher (Informatiker-) Haushalt beherbergt heutzutage schließlich IT-Hardware in Hülle und Fülle. Für alles gibt es ein Kästchen, einen Rechner, eine Box, die damit W-Lan, DSL, Netzwerkspeicher, Arbeitsplätze, Mediacenter und so vieles mehr bereitstellen. Ebenso auch bis dato bei mir. Da stellt sich doch die Frage, ob man angesichts des Stromverbrauchs, des Platzaufwandes und der vielen verschiedenen Systemchen diese Vielfalt nicht auch homogenisieren und damit konsolidieren kann&#8230;</p>
<p>Also hab ich mich auf die Suche gemacht und siehe da: Man kann!<span id="more-76"></span></p>
<h4>Basis</h4>
<p>Aus teilweise alten, teilweise neuen Teilen kam ein handelsüblicher PC zustande, der mir fortan als Server dient. Ausgestattet mit einer W-Lan-Karte um später als Access-Point zu fungieren und direkt an das DSL-Modem angeschlossen, läuft dieses System unter Debian.</p>
<h4>Speicherplatz</h4>
<p>Auf der einen Seite soll dieser Server performant sein um mehrere Nutzer verschiedenster Art bedienen zu können, auf der anderen Seite nimmt er auch die Backups mehrerer im Haushalt vertretener Rechner auf und sollte deshalb eine gewisse Ausfallsicherheit realisieren. Zwei sehr heterogene Anforderungen, denen ich mit einem Raid-5 begegnet bin. Um nicht von einem bestimmten Raid-Controller abhängig zu sein, fiel meine Entscheidung hier auf ein Software-Raid, das mit Debian realisierbar ist. Das bedeutet zwar eine etwas gesteigerte CPU-Last, die sich aber im akzeptablen Rahmen bewegt und die mir die Unabhängigkeit und höhere Sicherheit durch die Vermeidung eines separaten Raid-Controllers wert war.</p>
<p>Problematisch war nun jedoch der Punkt, dass ein solches Software-Raid nur sehr schwierig erweiterbar ist und sich damit zwangsläufig massive Probleme aufgezeigt hätten sobald der Speicherplatz des Servers an seine Grenzen kommt. Um dieser Problematik aus dem Weg zu gehen, habe ich eine zusätzliche &#8220;Schicht&#8221; in Form von LVM (Logical Volume Manager) eingezogen. Die zusätzliche Verwaltung der physischen Datenträger in logischen Datenträgern erlaubt es den Speicherplatz, der dem System zur Verfügung steht, sehr einfach zu erweitern. Im Fall des Falles könnte man damit einfach weitere Festplatten zum System hinzufügen und die logischen Datenträger um den zusätzlichen physischen Speicherplatz erweitern.</p>
<h4>Software</h4>
<p>Der interessanteste Teil beginnt wohl nun hier. Der im Netzwerk zur Verfügung stehende Speicherplatz sowie am Server angeschlossene Drucker werden direkt per Samba zur Verfügung gestellt. Hier kommt absichtlich keine Virtualisierung zum Einsatz, weil der dadurch stark ansteigenden Komplexität (z.B. im Falle der Erweiterung von Speicherplatz) in meinen Augen ein zu geringer Nutzen gegenüber steht.</p>
<p>Der direkte Anschluss dieses Systems über das DSL-Modem ans Internet wäre jedoch ein Sicherheitsrisiko für das lokale Netzwerk, dem ich nun mit Virtualisierung ausgewichen bin. Dazu habe ich eine virtuelle Maschine angelegt, in der eine speziell als Router modifzierte Version von FreeBSD läuft. Diese virtuelle Maschine wird direkt am Systemstart des Servers aktiviert, der Netzwerkanschluss hin zum DSL-Modem ist auf dem Server als nicht konfiguriert und nicht nutzbar ausgewiesen, wird aber direkt an die virtuelle Maschine des Routers durchgereicht. Dieser stellt dann sämtliche NAT-, Routing-, Firewall- und Traffic-Shaping-Funktionen bereit, die dann über einen zweiten virtuellen Netzwerkanschluss direkt auf den Netzwerkanschluss des Servers hin zum LAN aufgekoppelt werden.</p>
<p>Über weitere virtuelle Maschinen werden nun Systeme zur Verfügung gestellt, die sonst als eigenes System (z.B. Mediacenter) oder als virtuelles System auf einem weniger leistungsfähigen Laptop (z.B. Windows als Begleitung auf einem Mac) liefen. Dadurch erreicht man zum einen eine deutliche Energieeinsparung weil statt mehreren Systemen nur noch eines läuft, zum anderen erreicht man eine verbesserte Performance, weil ein ohnehin nicht ganz so leistungsstarker Laptop nicht auch noch über Virtualisierung ein weiteres System zur Verfügung stellen muss.</p>
<p>Um den Komfort nun noch etwas zu erhöhen und die weniger technikbegabten Mitnutzer mit einzubinden, habe ich zusätzlich in Perl ein minimales Webinterface geschrieben, mit dem sich mittels Ajax-Technologie die einzelnen virtuellen Maschinen sehr einfach starten und stoppen lassen.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Konsolidierung im Privaten ist also durchaus möglich und bringt hier einige Vorteile mit sich. Nachteilig wirkt sich allerdings aus, dass man sehr detaillierte Kenntnis des verwendeten Systems sowie der verwendeten Software haben muss um das Maß an Zusammenspiel der einzelnen Komponenten zu erreichen, das man gerne hätte.<br />
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 14:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[wirtschaftsinformatik]]></category>

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		<description><![CDATA[Web 2.0-Technologien haben das Potential die Informationsflut im Unternehmen durch die "Intelligenz der Masse" in den Griff zu bekommen und in Geschäftsnutzen umzuwandeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man gehe in ein nahezu beliebiges Unternehmen, spreche die erste greifbare Führungskraft an und erzähle ihr von &#8220;Twitter&#8221;. Stirnrunzeln, Augenrollen, abschätzendes Schnauben, die Äußerung &#8220;nette Spielerei&#8221;. All das sind die üblichen Reaktionen, die man erwarten kann.</p>
<p>So langsam scheinen Unternehmen aber immerhin zu realisieren, dass unter entsprechendem Einsatz aus nahezu jeder &#8220;netten Spielerei&#8221; auch konkreter Geschäftsnutzen gezogen werden kann. Naturgemäß findet der Einsatz solcher Technologien an allererster Stelle zum Kunden hin statt um nicht das Image eines &#8220;Ewiggestrigen&#8221; aufgebürdet zu bekommen, gleichzeitig versucht man natürlich dann direkt auch einen Nutzen daraus zu ziehen, sei es durch Anpreisung von Produkten auf firmeneigenen Blogs, Twitterkanälen, in sozialen Netzwerken oder für indirektes Marketing im Sinne von positiver Bewerbung des Gesamtunternehmens.</p>
<p>Was aber bis auf einige wenige und schlecht gepflegte Wikis hier und da in den meisten Unternehmen fehlt, ist die unternehmensinterne Integration entsprechender Web 2.0-Technologien. Wie verschiedene gängige Technologien hier eingesetzt werden können, sollen ein paar Beispiele verdeutlichen.<span id="more-77"></span></p>
<h4>Twitter</h4>
<p>Das in meinen Augen beste Tool zur Kanalisierung der Informationsflut. Dafür wäre es auch in Unternehmen hervorragend einsetzbar. In der Wirtschaftsinformatik taucht als Problem immer wieder das Informationsparadoxon auf: Um Informationen nach ihrem Sinn oder Unsinn einschätzen zu können, muss man sie erst konsumieren. Dann wiederum kann man den Konsum aber nicht mehr vermeiden wenn die Information nichts oder wenig wert war.</p>
<p>In Unternehmen kursiert täglich eine Informationsflut aus Marktstudien, Forschungsberichten, Projektberichten, Unternehmensinformationen und vielem mehr. Eine Technologie wie Twitter hilft, das Informationsparadoxon im Voraus zumindest teilweise zu beheben. Je nachdem welche Wellen eine Information in einem solchen System schlägt und von welchen Personen meines Netzwerkes Informationen an mich herangetragen werden, kann ich besser beurteilen ob Informationen konsumwürdig sind oder nicht.</p>
<p>Das erreichte Ziel ist hier also eine verbesserte Effizienz in der Verarbeitung von unternehmensrelevanten Informationen.</p>
<h4>Soziale Netzwerke</h4>
<p>Unternehmen fordern und fördern immer mehr eine Problemlösungskompetenz abseits der starren Linienorganisation. Probleme, Fragestellungen und Informationen sollen direkt zwischen Teams unterschiedlicher Äste des Organigramms diskutiert und behoben werden.</p>
<p>Hier könnte ein im Intranet verfügbares soziales Netzwerk ansetzen und erhebliche Unterstützungsfunktionen bieten. Denkbar wäre, dass Mitarbeiter ihre Kompetenzen, aktuell anstehende Themen sowie zu bearbeitende Problemstellungen hinterlegen und sich quer durch die gesamte Organisation vernetzen können. Die Findung eines zur Problemlösung unterstützungsfähigen Kollegen in einem anderen, womöglich sogar örtlich entfernten Unternehmenszweig würde deutlich erleichtert werden, die zur Problemlösung nötige Zeit deutlich reduziert werden.</p>
<h4>Wikis</h4>
<p>Wikis existieren in vielen Unternehmen bereits, allerdings aus meiner eigenen Erfahrung heraus oft als Insellösungen der einzelnen Projektteams und nicht im Gesamtunternehmen. Die Folge ist, dass jedes neue Projekt sich wieder mit denselben Fragestellungen beschäftigen muss, die womöglich in einem anderen Projekt bereits in einem Wiki festgehalten sind.</p>
<p>Wünschenswert wäre hier also in allererster Linie eine unternehmensweite Lösung zur Unterstützung des Wissensmanagements im Unternehmen.</p>
<p>Es bleibt allerdings ein Problem, das so nicht neu ist: Mitarbeiter sind selten von sich aus bereit dazu ihr Know-How zu dokumentieren, denn das macht sie ersetzbar. Es sind also Anreizsysteme notwendig um dieser Herausforderung zu begegnen.</p>
<p>Denkbar wäre natürlich ein Anreiz in finanzieller Form, also die besondere Entlohnung der Arbeitszeit, die in die Pflege eines Wikis gesteckt wird. Problematisch ist hierbei jedoch die qualitative Beurteilung der Einträge im Wiki. Hier könnte ein Bewertungssystem unterstützend wirken, das anderen Mitarbeitern im Unternehmen die Möglichkeit gibt den Inhalt der Einträge zu bewerten.</p>
<h4>Soziale Bookmarks</h4>
<p>Für Mitarbeiter mindestens genauso wichtig wie unternehmensinterne Informationen sind Informationen von außen. Eine in ein soziales Netzwerk integrierte Möglichkeit Links zu informativen Websites mit Kollegen zu teilen und diesen empfehlen zu können würde auch hier die Informationsfindung und -auswahl deutlich beschleunigen. Websites, die ein Mitarbeiter bereits für adäquat und informativ zu einem Sachverhalt im Unternehmen befunden hat, haben eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit auch für andere Mitarbeiter des Unternehmens ähnlich nützlich zu sein, als wenn diese sich ihrerseits wieder mit Google und Bing bewaffnet auf die Suche machen.</p>
<p><em>Abschließend</em> bleibt also festzuhalten, dass im Zuge des Web 2.0 einige Technologien zur Verfügung stehen, die es vereinfachen die &#8220;Intelligenz der Masse&#8221; im Unternehmen zur Bewältigung der Informationsflut zu nutzen und daraus direkten Geschäftsnutzen zu ziehen.<br />
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		<title>Jetzt Wirtschaftsinformatik studieren!</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für Studienanfänger der Wirtschatfsinformatik in Stuttgart gibt es im Forum der Wirtschaftsinformatikstudenten eine FAQ-Liste mit allen wichtigen Punkten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Abiturienten stellt sich gerade zur jetzigen Zeit des Jahres (Bewerbungsschluss für zulassungsbeschränkte Studiengänge in 3 Wochen) immer wieder die Frage nach einem adäquaten Studienfach. Die Wirtschaftsinformatik bietet hier ein sehr breites und interessantes Feld bei gleichzeitig besten Berufsaussichten.</p>
<p>Um die Orientierung in der Wirtschaftsinformatik an der Universität Stuttgart etwas zu erleichtern, gibt es im Forum der Wirtschaftsinformatikstudenten in Stuttgart eine <a href="http://www.winfohost.de/forum/viewtopic.php?t=753" target="_blank">FAQ-Liste</a>, was für das Studium zu beachten ist.<br />
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		<title>gegen den Strom, für offensichtliche Sicherheit revisited</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einfache Schritte helfen schon einen aus dem Internet erreichbaren Server aus dem Rampenlicht potentieller Angreifer zu rücken. Hier sind sie beschrieben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In <a href="http://www.s-essl.de/gegen-den-strom-fur-offensichtliche-sicherheit" target="_self">diesem Artikel</a> schrieb ich über einfache Schritte um einen WordPress-Webauftritt aus dem Rampenlicht potentieller Angreifer zu rücken. In diesem Artikel sollen diese Methoden ganz generell auf Server, die aus dem Internet erreichbar sind, ausgedehnt werden.<span id="more-72"></span></p>
<p><strong>SSH</strong></p>
<p>Alleine um SSH gibt es mehrere Möglichkeiten einen Server entsprechend abzusichern. In erster Linie gehört dazu der SSH-Port. Standardmäßig liegt dieser auf 21, das wissen leider auch potentielle Angreifer nur zu gut. Die einfachste Möglichkeit ist hier also diesen Port auf einen Wert abseits des Standards abzuändern und zukünftige Angriffe auf Port 21 werden ins Leere laufen.</p>
<p>Eine Weitere Möglichkeit sind die User, denen überhaupt SSH-Zugriff gewährt wird. Hier empfiehlt es sich einen unpivilegierten Nutzer anzulegen und nur diesem Nutzer die Erlaubnis zu erteilen sich per SSH einzuloggen. Insbesondere kann dem Root-Benutzer dieses Recht entzogen werden. Loggt sich der unprivilegierte Nutzer ein, kann er jederzeit per <em>su</em> Zugriff auf den Root-Benutzer erhalten. Damit müsste ein Angreifer im ersten Schritt erst einmal herausfinden welcher Nutzer überhaupt SSH-Zugriff hat, wie das Passwort für diesen Benutzer lautet und wenn er dann eingeloggt ist, kann er trotzdem nichts manipulieren, da es sich wie angesprochen um einen Nutzer ohne Rechte handelt. Für weitere Schritte müsste er demnach noch herausfinden wie überhaupt das Passwort des Root-Benutzers lautet.</p>
<p><strong>Ports beschränken</strong></p>
<p>Gerade bei Servern, die aus dem Internet erreichbar sind, muss man sich im Einzelnen überlegen welche Software wirklich nötig ist und welche Ports dafür benötigt werden. Mit jedem offenen Port und jeder zusätzlich installierten Software steigt das Sicherheitsrisiko.</p>
<p><strong>SFTP statt FTP</strong></p>
<p>Diese Vorgehensweise schlägt gleich in zwei Kerben: Zum Einen baut SFTP auf SSH auf und ist deshalb komplett verschlüsselt, zum Zweiten ist keine weitere Software neben SSH nötig, es sind also auch keine weiteren offenen Ports nötig.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Auch hier gibt es wenige einfache Schritte, die zwar keinen 100%-igen Schutz bieten, aber doch potentielle Angreifer maximal möglich von ihren Schandtaten abhalten.<br />
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		<title>gegen den Strom, für offensichtliche Sicherheit</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[webauftritt]]></category>
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		<description><![CDATA[Einfache Schritte helfen schon einen Wordpress-Auftritt aus dem Rampenlicht potentieller Angreifer zu rücken. Hier sind sie beschrieben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft, sehr oft liest man leider von Sicherheitsproblemen im Netz in Verbindung mit Standardnutzern, Standardpasswörtern, veralteter Software, etc. Dabei ist es oftmals ein minimaler Aufwand diesen Problemen auf einfachste Art und Weise wenigstens einen kleinen Schritt auszuweichen. Einige dieser Methoden möchte ich gerade in Verbindung mit dem diesem Webauftritt zugrundeliegenden Content-Management-System WordPress erläutern. Sicherlich bieten diese keinen 100%-igen Schutz, aber wie beschrieben reicht es oftmal schon einen Schritt zur Seite zu gehen um anstatt der vollen Wasserladung aus dem Gartenschlauch nur noch wenige Spritzer abzubekommen&#8230; <img src='http://www.s-essl.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> <span id="more-70"></span></p>
<p><strong>WordPress-Version verstecken</strong></p>
<p>Alte Versionen = Sicherheitslücken. Aber muss davon sofort jeder wissen? Es ist zwar definitiv wichtiger die zugrundeliegende Software aktuell zu halten, aber man muss auch nicht jedem Besucher auf die Nase binden, dass man eine veraltete Version verwendet und damit alle in dieser Version bekannten Sicherheitslücken zur Ausnutzung zur Verfügung stehen.</p>
<p><strong>Tabellenprefix der WordPress-Tabellen ändern</strong></p>
<p>WordPress fragt bei der Installation sogar ab welches Prefix verwendet werden soll. Unbedingt ändern! Sogenannte SQL-Injections sind ein weitverbreiteter Weg verseuchte Daten in fremde Datenbanken zu schreiben. Es lässt sich mit wenig Aufwand herausfinden wie die WordPress-Tabellen einer Datenbank heißen. Benennt man allerdings das Prefix um, müsste ein potentieller Angreifer erst dieses Prefix erraten, bevor er hier sein Unwesen treiben kann. Also bitte als Prefix auch nicht die Domain der Website verwenden.</p>
<p><strong>Adminuser löschen</strong></p>
<p>Dass standardmäßig ein User namens Admin angelegt wird, lässt sich auch in diesem Fall einfach herausfinden. Legt man also einen weiteren User an, gibt diesem Adminrechte und löscht nach einem Relogin den Adminnutzer, muss ein Angreifer für einen Passwortangriff erstmal diesen neuen User wissen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Vergessen Sie nicht, dass sich auch diese Vorgehen recht einfach herausfinden und umgehen lassen. An starken Passwörtern und aktueller Software kommen Sie auch so nicht herum. Trotz allem sind diese sehr einfach und schnell ausgeführten Schritte eine Möglichkeit wenigstens etwas aus dem Rampenlicht der Angreifer zu rücken.<br />
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		<title>Die neue Website</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 18:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Essl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neue Website von Stefan Essl - IT Consulting reiht sich ein im Rahmen einer Professionalisierung der Selbständigkeit von Stefan Essl.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge der Professionalisierung der Selbständigkeit von Stefan Essl wurde es nötig auch den Webauftritt mit einzubeziehen.</p>
<p>War der bisherige Webauftritt ein selbstentwickeltes System, kommt nun das weit verbreitete und ausgereifte Content-Management-System WordPress zum Einsatz um eine bessere Erweiterbarkeit und Wartbarkeit des Webauftrittes zu erreichen.</p>
<p>Mit in der neuen Website integriert ist außerdem ein Blog in dem Stefan Essl &#8211; IT Consulting immer wieder über aktuelle Themen schreiben wird. Beachten Sie weiterhin auch den zugehörigen Twitterstream in der rechten Sidebar.</p>
<p>Viel Spass auf dem überarbeiteten Webauftritt!<br />
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