Warum Enterprise 2.0 nicht nur eine Sache der Technologie ist [Update]

Es hört sich so einfach und vielversprechend an: Man installiere im Unternehmen eine handvoll Wikis, füge mehrere Blogs hinzu, gebe dem Intranet den leichten Touch eines sozialen Netzwerkes und schon ist man ein Unternehmen der Generation der “Digital Natives”, ein Unternehmen aus dem Ansatz des Enterprise 2.0.

Dabei muss man recht schnell feststellen, dass alles irgendwie nicht so funktioniert wie man sich das vorgestellt und gewünscht hatte. Man hat in die Einrichtung der verschiedenen Technologien investiert, hat unter Umständen Mitarbeiter geschult, Unternehmensnachrichten herausgegeben und doch haben sich keinerlei Strukturen verändert, der Umgang miteinander ist nach wie vor derselbe und überhaupt sind eigentlich keine Verbesserungen sichtbar.

Warum?
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Ein Name ist ein Name ist ein Name

Als Freiberufler habe ich viel und häufig Kontakt mit Recruitern aus unterschiedlichsten Unternehmen. Es ist deren und mein täglich Brot Verbindungen untereinander aufzubauen und Projektangebote und -anfragen auszutauschen.

Ich kann gut nachvollziehen, dass diese Personen sicherlich im zweistelligen, wenn nicht gar dreistelligen Bereich pro Tag Experten mit Angeboten anschreiben. Aber was für einen Eindruck über deren Zuverlässigkeit und Gründlichkeit erweckt es bei mir, wenn in nahezu 50% aller Anfragen, die mich erreichen, mein Name falsch geschrieben oder gar ein ganz anderer Name angesprochen wird?

Bei allem Druck unter dem Recruiter sicherlich Tag für Tag stehen, sollte doch wenigstens die Anrede in einer Kontaktnachricht doppelt und dreifach geprüft werden. Der erste Eindruck zählt bekanntlich und der entsteht durch die Anrede!